Die Scholz & Friends Group ist eine der führenden kreativen Agenturgruppen im deutschsprachigen Raum und vereint als „Orchestra of Ideas“ alle Kommunikationsinstrumente unter einem Dach. Neben den deutschen Agentursitzen in Hamburg, Berlin und Düsseldorf ist das Netzwerk in weiteren europäischen Märkten vertreten.

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Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.

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Das Handwerk: altmodisch und verstaubt? Scholz & Friends zeigt, wie ein moderner Auftritt aussieht. 

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Aufgabe

Eine repräsentative Forsa-Umfrage hat im Jahr 2008 ergeben, dass viele Deutsche die Bedeutung und Attraktivität des Handwerks unterschätzen – trotz 4,8 Millionen Beschäftigten, 480.000 Auszubildenden und rund 500 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Insbesondere bei jungen Befragten hat sich zudem gezeigt, dass das Handwerk als eher altmodisch und verstaubt wahrgenommen wird und deshalb eine Ausbildung im Handwerk für viele nicht attraktiv erscheint. 

 

Um diesem Bild entgegenzuwirken und das Image des Handwerks an die Realität heran zu führen, hat der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT) eine auf fünf Jahre angelegte Imagekampagne in Auftrag gegeben. Ziel der Imagekampagne ist es, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks hervorzuheben, Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern und nicht zuletzt auch den Stolz der Handwerker selbst zu wecken. 

Leitidee

Die Kampagne wird in ihrem fünfjährigen Verlauf unterschiedliche Botschaften gesondert hervorheben. 2010 stehen Größe, Bedeutung und Modernität des Handwerks im Zentrum. In den folgenden Jahren werden die Kampagnenbotschaften um weitere nicht bekannte Facetten des Handwerks erweitert. Verdichtet sind diese Botschaften im Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von Nebenan.“

 

Die Kampagne richtet sich an die breite Bevölkerung sowie insbesondere an Jugendliche, Handwerker und Multiplikatoren. Um die Zielgruppen zu erreichen, nutzt die Kampagne eine voll orchestrierte Kommunikationsstrategie – von der klassischen Werbeschaltung mit TV- und Kino-Spot, Anzeigen- und Plakatschaltungen, über PR-Maßnahmen wie Pressekonferenzen, Medienkooperationen und Messeauftritten, bis zu Onlineaktivitäten wie einer Kampagnenseite und Bannerwerbung in zielgruppenaffinen Umfeldern. 

 

Weiterer zentraler Bestandteil der Kampagne sind die vielfältigen Partizipationsmöglichkeiten für Organisationen und Betriebe des Handwerks. So können u.a. Logos der Kampagne in die jeweilige Geschäftsausstattung oder den Onlineauftritt integriert werden. Regionale oder gewerkespezifische Kampagnen können mit der Dachkampagne verzahnt werden, indem bspw. bestehende Printmotive der Imagekampagne zusätzlich mit Logos der entsprechenden Organisation versehen werden. Darüber hinaus bietet sich für alle Organisationen und Betriebe des Handwerks die Möglichkeit, eigenständige Motive im Kampagnenlook entwerfen zu lassen.

Erfolg

Zum Start der Kampagne im Januar 2010 sorgten die rund 150 Pressekonferenzen und Aktionen für ein nationales und regionales Presseecho: ca. 500 Artikel in Tageszeitungen, 200 Berichte in TV und Radio und 100 Onlinemeldungen. 

Der Onlineauftritt konnte in den ersten vier Monaten der Kampagne rund 400.000 Besucher und über eine Million Klicks verbuchen.

Darüber hinaus greifen zahlreiche Organisationen und Betriebe aus dem Handwerk die Kampagne auf und tragen die Botschaften weiter, u.a. durch eigenständige Veröffentlichungen oder Plakat- und Anzeigenschaltungen sowie die Einbindung von Multiplikatoren.

Außerdem setzen verschiedene Fachverbände, so bspw. der Zentralverband der Augenoptiker oder der Zentralverband Sanität Heizung Klima, unter dem Dach der Imagekampagne eigene Kampagnen um.